Ehemaliger Botschafter in Deutschland

Chinesisch-deutsche Beziehungen durch diesj?hrige Krise gest?rkt Exklusiv

31.12.2020

Das au?ergew?hnliche Jahr 2020 geht zu Ende. Um die globalen Herausforderungen zu bew?ltigen und darüber hinaus eine Win-win-Situation zu erzielen, br?uchten China und Deutschland eine noch engere Zusammenarbeit denn je. Shi Mingde, ehemaliger chinesischer Botschafter in Deutschland und derzeit Pr?sident der Gesellschaft für Chinesisch-Deutsche Freundschaft, zieht eine Bilanz aus den Beziehungen zwischen den beiden Seiten im Jahr 2020.


Shi Mingde war von August 2012 bis April 2019 Chinas Botschafter in Deutschland und ist jetzt als Vorsitzender der Gesellschaft für die Chinesisch-Deutsche Freundschaft t?tig.

 

2020 war ein sehr au?ergew?hnliches Jahr. In einer Zeit von beispielslosen Ver?nderungen hat die COVID-19-Pandemie die internationale Situation umso instabiler und unsicherer gemacht. In diesem Zusammenhang stehen die chinesisch-deutschen Beziehungen sowohl vor gro?en Herausforderungen als auch vor neuen M?glichkeiten. Rückblickend auf das ganze Jahr l?sst sich feststellen, dass die beiden L?nder in ihren bilateralen Beziehungen insgesamt die Stabilit?t und eine gute Entwicklungsdynamik bewahren konnten. Von Chinas Beziehungen zu allen europ?ischen L?ndern ist die Beziehung zu Deutschland ein Highlight.


Besonders hervorzuheben in dem chinesisch-deutschen Verh?ltnis sind die h?ufigen Dialogformate und der rege Austausch zwischen den Staats- und Regierungschefs. Der chinesische Pr?sident Xi Jinping und Ministerpr?sident Li Keqiang haben mehrfach mit Bundeskanzlerin Angela Merkel telefoniert oder zusammen Videokonferenzen abgehalten, um die Richtung für die Entwicklung der bilateralen Beziehungen festzulegen und neue Impulse zu setzen. Zudem hat Chinas Staatskommissar und Au?enminister Wang Yi die Bundesrepublik trotz der Pandemie zweimal besucht und w?hrend seiner Aufenthalte bemerkenswerte Ergebnisse erzielt.


Auf dem G20-Gipfel im November sendeten Pr?sident Xi und Bundeskanzlerin Merkel gemeinsam ein positives Signal für die Aufrechterhaltung des Multilateralismus, die St?rkung der internationalen Zusammenarbeit, die Kooperation bei der Bek?mpfung von COVID-19, die Wiederbelebung der Weltwirtschaft und die gemeinsame Reaktion auf weitere globale Herausforderungen.
 
Nach dem Ausbruch des Coronavirus haben China und Deutschland sich mehrfach in medizinischer und epidemiologischer Hinsicht unterstützt. Dazu geh?ren die unz?hligen Videoseminare und -dialoge unter den Fachleuten. Beide Seiten haben den Austausch und die Zusammenarbeit in der Entwicklung von Impfstoffen und Arzneimitteln verst?rkt. Darüber hinaus hat China Deutschland bei der Versorgung mit Masken, Schutzkleidung, Beatmungsger?ten und anderen Materialien zur Bek?mpfung von COVID-19 durch gro?e Lieferungen unterstützt. Regierungen vieler Provinzen und St?dte, Unternehmen sowie gesellschaftliche Organisationen aus China haben unter anderem über ihre eigenen Kan?le spontan Schutzausrüstung an betroffene deutsche St?dte und Organisationen gespendet, wobei viele berührende Geschichten erz?hlt werden konnten.


Beide Seiten haben auch die gegenseitige Koordinierung verst?rkt und gemeinsam die Wiederaufnahme der Arbeit und Produktion in beiden L?ndern gef?rdert. So konnte die Stabilit?t der Produktions- und Lieferungsketten zwischen China und der EU bzw. China und Deutschland aufrechterhalten und die Auswirkungen der Pandemie auf die Zusammenarbeit der traditionellen Industrien so gering wie m?glich gehalten werden.


Ende Mai übernahmen China und Deutschland auch die Führung bei der Einrichtung eines sogenannten ?Fast-Track“-Kanals für Personal, das dringend zur Wiederaufnahme der Arbeit oder Produktion in ihren Unternehmen ben?tigt wurde. Auf diese Weise konnten Arbeit und Produktion deutscher und europ?ischer Unternehmen in China wirksam gef?rdert werden.


Im Vergleich zu dem starken Rückgang des weltweiten grenzüberschreitenden Handels ging das chinesisch-deutsche Handelsvolumen in den ersten drei Quartalen des Jahres nur geringfügig um zwei Prozent zurück. Die neuesten Statistiken aus Deutschland zeigen, dass die deutschen Exporte nach China im Oktober gar nicht mehr zurückgingen, sondern sich mittlerweile bereits erholt haben. China hat in diesem Jahr auch Frankreich überholt und wurde Deutschlands zweitgr??tes Exportziel. Anfang November fand in Shanghai die 3. China International Import Expo (CIIE) statt. Hier ist Deutschland nach wie vor der europ?ische Meister, wenn es um die Anzahl von Ausstellern und die Ausstellungsfl?che geht. All dies macht deutlich, dass die chinesisch-deutsche Zusammenarbeit auf soliden Grundlagen beruht. Für die Zukunft besteht noch gro?es Kooperationspotential.


Ende Oktober kündigte Chinas Führung auf der 5. Plenarsitzung des 19. Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas an, dass China weitere Reformen f?rdern, sich von einem noch h?heren Niveau aus weiter ?ffnen und zudem die Bildung eines neuen Entwicklungsmusters beschleunigen werde. Dieses neue Muster des dualen Kreislaufs sieht vor, dass sich der einheimische Markt mit den ausl?ndischen M?rkten erg?nzt und sie sich gegenseitig f?rdern.

1  2  >  


Diesen Artikel DruckenMerkenSendenFeedback

Quelle: www.sdyzfl.com

Schlagworte: Botschafter,Deutschland,China,2020,Beziehungen,Coronavirus

A片无限看_欧美AV_欧美特级限制片2017_5要无限看首& <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <蜘蛛词>| <文本链> <文本链> <文本链> <文本链> <文本链> <文本链>